Hessische Landeszentrale für politische Bildung

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Hessische Landeszentrale für politische Bildung in der Taunusstraße 4 - 6

Hessische Landeszentrale für politische Bildung in der Taunusstraße 4 - 6

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung wurde 1954 gegründet und ist seitdem ein fester Bestandteil des politischen Lebens und der politischen Kultur in Hessen. Wir bieten Ihnen politische und geschichtliche Informationen über und in Hessen. Darüber hinaus halten wir eine umfangreiche Bibliothek und zahlreiche Publikationen für Sie bereit. Schauen Sie sich um!

Jubiläum 60 Jahre HLZ


Am 08. Mai 2014 fand der Festakt zu „60 Jahre Hessische Landeszentrale für politische Bildung“ im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt. Die Hessische Landeszentrale feierte mit zahlreichen Gästen die Gründung und das Bestehen der Landeszentrale für politische Bildung. Mehr Informationen

Veranstaltungen

Die HLZ führt regelmäßig Veranstaltungen zu einer Vielzahl von Themen durch. Die nächsten drei Veranstaltungen sind:

Marburg

02.10.2014, 19.30 Uhr

Radio-TV-Podiumsdiskussion - Integration: Einbahnstraße, Parallelgesellschaften oder die Eine Gesellschaft der Vielfalt?

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Point Alpha Akademie, Schlossplatz 4, 36419 Geisa

6.-7. Oktober 2014

Sicherheitspolitische Fortbildung für Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen

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Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstr. 4-6
65183 Wiesbaden

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 17:00 Uhr

Ermittlungen zur Shoah in Griechenland – Bildbericht und Vortrag von Chr. U. Schminck-Gustavus, Prof. Em. für Rechtsgeschichte, Universität Bremen

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Nachlese vor Ort

Literatur und Politik: "Die Presse in der Julikrise 1914"

Am 11. September 2014 war Herr Dr. Georg Eckert zu Gast bei der Veranstaltungsreihe „Literatur und Politik“ der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) in der Taunusstraße 4-6 in 65183 Wiesbaden.

Worum gings?
Im Rahmen der Veranstaltung „Die Presse in der Julikrise 1914“ stellte einer der Autoren, Dr. Georg Eckert, den gleichnamigen Sammelband vor, in dem die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg thematisiert wird. Die Zeitungen positionierten sich für oder gegen einen Krieg – Friedensappelle vs. Kriegstreiber. Die Krise als ein bedrohendes und weltumspannendes Ereignis war auch ein kommerzieller Faktor, die Zeitungen hatten hohe Auflagen. Dementsprechend hatten viele Autoren auch ein Interesse, die Lage zuzuspitzen. Eine der zentralen Thesen des Bandes: Medien machten Politik und Meinungen in der Julikrise. Als Spiegel der Wirklichkeit hatten die Schlagzeilen, die Artikel und deren Tonart unmittelbare Folgen auf das Bild, das sich der Leser von den Ereignissen zwischen dem Attentat in Sarajevo am 28. Juni 1914 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 machte.
Die oben vorgestellte Publikation „Die Presse in der Julikrise 1914“ kann über das Publikationsverzeichnis der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bezogen werden. Anlässlich der diesjährigen Gedenktage bietet die HLZ noch weitere themenbezogene Publikationen an.
Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Gäste die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen und ihr Buch von Herrn Dr. Eckert signieren zu lassen.

Wer sprach?
Dr. Georg Eckert studierte Neuere Geschichte und Philosophie. Er ist wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal.
Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Schröder, Chefredakteur beim Wiesbadener Kurier.

Das politische Buch

Das Zeitalter der Weltkriege
Neitzel, Sönke
Zeitalter der Weltkriege


Bonn, 2014. 83 Seiten. Bestellnummer: Z321-GE

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, 2015 das Ende des Zweiten zum 70. Mal. Beide Kriege haben das 20. Jahrhundert mit ihrer Totalität und Globalität entscheidend geprägt. Das Heft "Zeitalter der Weltkriege" aus der Reihe „Informationen zur politische Bildung“ der Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg. Neben den Ereignissen in Europa werden auch die Kriegsgeschehnisse in den damaligen europäischen Kolonien, in Asien und im Pazifik in den Blick genommen. Der beiliegende achtseitige Kartenteil bietet hier zusätzlich Orientierung und veranschaulicht die Entwicklungen vor, während und nach den Kriegen. Dass die entsetzlichen Folgen beider Weltkriege bis heute nachwirken, zeigt sich auch an den Erinnerungskulturen in den beteiligten Ländern.

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Der Autor:

Der Autor dieser Ausgabe, Sönke Neitzel, ist Professor für International History an der London School of Economics and Political Science (LSE). Er studierte in Mainz Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaft, wurde dort 1994 promoviert und 1998 habilitiert. Anschließend lehrte er an den Universitäten Mainz, Karlsruhe, Bern und Saarbrücken, bevor er 2011 auf den Lehrstuhl für Modern History an der University of Glasgow berufen wurde. Seit September 2012 lehrt und forscht er an der London School of Economics and Political Science.
Professor Neitzel arbeitet seit Jahren eng mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden neben zahlreichen Publikationen wie "Der Bombenkrieg und seinen Opfern", "Besatzung und Widerstand in Italien 1943 bis 1945. Geschichte und Erinnerung" oder "Neubürger in Hessen. Ankunft und Integration der Heimatvertriebenen" auch sehr erfolgreiche Veranstaltungen und Seminare zu historischen Themen. Darunter z.B. am 20. Februar 2014 das Symposium "Das Zeitalter der Weltkriege 1914- 1945. Anmerkungen und Reflexionen" im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse 1822. Herr Professor Neitzel war ebenfalls vielfach Gast der Veranstaltungsreihe Literatur und Politik im Haus der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden. Hier nur einige Beispiele: "Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben", "Medien im Nationalsozialismus" oder "Weltkrieg und Revolution“.
Einem breiteren Publikum wurde er durch sein Buch "Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft, 1942-1945" bekannt, das 2005 erschien. 2011 veröffentlichte er zusammen mit Harald Welzer das viel diskutierte Buch "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben". Seine Forschungsschwerpunkte sind Militärgeschichte und die Geschichte der Internationalen Beziehungen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Kontakt: s.neitzel@lse.ac.uk

Das aktuelle Buch

Titelbild Unsere Landesgeschichte

Unsere Landesgeschichte

Hessen – einst und jetzt Nr. 4

Franz, Eckhart G.
Wiesbaden: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, 2014 Bestellnummer: X579-HE

verfügbarKann auch außerhalb von Hessen bestellt werden

Der Autor skizziert die Geschichte der Hessen von den germanischen Chatten bis zum heutigen Bundesland Hessen.

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Adresse

Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4 - 6
65183 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 32-40 51
Telefax: +49 (0) 611 32-40 77
E-Mail: poststelle@hlz.hessen.de

Öffnungszeiten

Montag 10.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 10.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 19.00 Uhr
Freitag 10.00 - 14.00 Uhr

Schülerwettbewerb 2014/2015

Schülerwettbewerb 2014/2015
Schülerwettbewerb 2014/2015:
Hessen und USA - Geschichte, Gesellschaft, Politik

Publikationsverzeichnis

Nachhaltigkeit

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Themenseite "Nachhaltigkeit"

Schwerpunktprojekt

Politische Bildung

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online fasst unter politische-bildung.net die Internet-Angebote der Bundeszentrale und der Landeszentralen für politische Bildung zusammen und rundet das Informationsangebot mit eigenen Beiträgen ab.