Hessische Landeszentrale für politische Bildung

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Hessische Landeszentrale für politische Bildung in der Taunusstraße 4 - 6

Hessische Landeszentrale für politische Bildung in der Taunusstraße 4 - 6

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung wurde 1954 gegründet und ist seitdem ein fester Bestandteil des politischen Lebens und der politischen Kultur in Hessen. Wir bieten Ihnen politische und geschichtliche Informationen über und in Hessen. Darüber hinaus halten wir eine umfangreiche Bibliothek und zahlreiche Publikationen für Sie bereit. Schauen Sie sich um!

Jubiläum 60 Jahre HLZ


Am 08. Mai 2014 fand der Festakt zu „60 Jahre Hessische Landeszentrale für politische Bildung“ im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt. Die Hessische Landeszentrale feierte mit zahlreichen Gästen die Gründung und das Bestehen der Landeszentrale für politische Bildung. Mehr Informationen

Veranstaltungen

Die HLZ führt regelmäßig Veranstaltungen zu einer Vielzahl von Themen durch. Die nächsten drei Veranstaltungen sind:

Goethe-Universität Frankfurt am Main, PEG-Gebäude, 1.G 191

14.01.2015, 18 bis 20 Uhr

Agnieszka Graff: A New Type of Backlash - The 2013/14 War against „Genderism” in Poland in a Transnational Perspective

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Caligari – FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

Samstag, 17. Januar 2015, 20:00 Uhr

27. Januar 2015: Erinnern an die Opfer

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Haus der Geschichte
Karolinenplatz 3
64289 Darmstadt
Tel. (0 61 51) 16 50 10

Montag, 19. Januar 2015

7. Vortragsabend: Der Weltkrieg als Sammlungsgut. Darmstädter Kriegssammlungen zum Ersten Weltkrieg

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Nachlese vor Ort



Literatur und Politik: Ausstellung "Es gibt hier keine Kinder. Auschwitz, Groß-Rosen, Buchenwald"

Am 04. Dezember 2014 war Herr Dr. Alexander Brakel zu Gast bei der Veranstaltungsreihe „Literatur und Politik“ der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) in der Taunusstraße 4-6 in 65183 Wiesbaden.

Worum gings?
Der Zeithistoriker Dr. Alexander Brakel führte in die Ausstellung ein. Er beschrieb in seinem Vortrag die Situation der Häftlinge im Lager Auschwitz und stellte den kindlichen Historiker Thomas Geve vor, der mit seinen Zeichnungen seine Haftzeit und Realität im Lager dokumentierte. Thomas Geve gehörte zu den 904 Kindern und Jugendlichen, die das Konzentrationslager überlebten. In seinen Zeichnungen, die er als Tagebuch versteht, verarbeitete er den Alltag im KZ, der von Arbeit, Krankheiten und Terror der SS geprägt war.

Die Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder. Auschwitz, Groß-Rosen, Buchenwald“ kann noch bis einschließlich 28.01.2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden. Es sind auch Schülergruppen herzlich willkommen.

Wer sprach?
Dr. Alexander Brakel studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Slavistik in Mainz, Glasgow und Voronez. Er ist Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Das politische Buch

Das Zeitalter der Weltkriege
Neitzel, Sönke
Zeitalter der Weltkriege


Bonn, 2014. 83 Seiten. Bestellnummer: Z321-GE

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, 2015 das Ende des Zweiten zum 70. Mal. Beide Kriege haben das 20. Jahrhundert mit ihrer Totalität und Globalität entscheidend geprägt. Das Heft "Zeitalter der Weltkriege" aus der Reihe „Informationen zur politische Bildung“ der Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg. Neben den Ereignissen in Europa werden auch die Kriegsgeschehnisse in den damaligen europäischen Kolonien, in Asien und im Pazifik in den Blick genommen. Der beiliegende achtseitige Kartenteil bietet hier zusätzlich Orientierung und veranschaulicht die Entwicklungen vor, während und nach den Kriegen. Dass die entsetzlichen Folgen beider Weltkriege bis heute nachwirken, zeigt sich auch an den Erinnerungskulturen in den beteiligten Ländern.

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Der Autor:

Der Autor dieser Ausgabe, Sönke Neitzel, ist Professor für International History an der London School of Economics and Political Science (LSE). Er studierte in Mainz Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaft, wurde dort 1994 promoviert und 1998 habilitiert. Anschließend lehrte er an den Universitäten Mainz, Karlsruhe, Bern und Saarbrücken, bevor er 2011 auf den Lehrstuhl für Modern History an der University of Glasgow berufen wurde. Seit September 2012 lehrt und forscht er an der London School of Economics and Political Science.
Professor Neitzel arbeitet seit Jahren eng mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden neben zahlreichen Publikationen wie "Der Bombenkrieg und seinen Opfern", "Besatzung und Widerstand in Italien 1943 bis 1945. Geschichte und Erinnerung" oder "Neubürger in Hessen. Ankunft und Integration der Heimatvertriebenen" auch sehr erfolgreiche Veranstaltungen und Seminare zu historischen Themen. Darunter z.B. am 20. Februar 2014 das Symposium "Das Zeitalter der Weltkriege 1914- 1945. Anmerkungen und Reflexionen" im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse 1822. Herr Professor Neitzel war ebenfalls vielfach Gast der Veranstaltungsreihe Literatur und Politik im Haus der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden. Hier nur einige Beispiele: "Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben", "Medien im Nationalsozialismus" oder "Weltkrieg und Revolution“.
Einem breiteren Publikum wurde er durch sein Buch "Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft, 1942-1945" bekannt, das 2005 erschien. 2011 veröffentlichte er zusammen mit Harald Welzer das viel diskutierte Buch "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben". Seine Forschungsschwerpunkte sind Militärgeschichte und die Geschichte der Internationalen Beziehungen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Kontakt: s.neitzel@lse.ac.uk

Das aktuelle Buch

Titelbild Unsere Landesgeschichte

Unsere Landesgeschichte

Hessen – einst und jetzt Nr. 4

Franz, Eckhart G.
Wiesbaden: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, 2014 Bestellnummer: X579-HE

verfügbarKann auch außerhalb von Hessen bestellt werden

Der Autor skizziert die Geschichte der Hessen von den germanischen Chatten bis zum heutigen Bundesland Hessen.

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Weihnachtspause

Am 19. Dezember 2014 ist der letzte Öffnungstag der Publikationsausgabe! Die HLZ ist erst wieder am 5. Januar 2015 für Sie da.

Adresse

Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4 - 6
65183 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 32-40 51
Telefax: +49 (0) 611 32-40 77
E-Mail: poststelle@hlz.hessen.de

Öffnungszeiten

Montag 10.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 10.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 19.00 Uhr
Freitag 10.00 - 14.00 Uhr

Schülerwettbewerb 2014/2015

Schülerwettbewerb 2014/2015
Schülerwettbewerb 2014/2015:
Hessen und USA - Geschichte, Gesellschaft, Politik

Publikationsverzeichnis

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit
Themenseite "Nachhaltigkeit"

Schwerpunktprojekt

Politische Bildung

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online fasst unter politische-bildung.net die Internet-Angebote der Bundeszentrale und der Landeszentralen für politische Bildung zusammen und rundet das Informationsangebot mit eigenen Beiträgen ab.