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Schreib Dich frei! 350 Schülerinnen und Schüler sagen ihre Meinung bei Wettbewerb Plakate für die Meinungsfreiheit

350 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Rhein-Main-Region beteiligten sich am Plakatwettbewerb „Plakate für die Meinungsfreiheit“. Aufgerufen hatten dazu die KulturRegion Frankfurt-RheinMain, die Hessische Landeszentrale für politische Bildung Hessen und das Museum für Kommunikation. Prägnant, kritisch und kreativ haben die jungen Teilnehmenden ihre Ansichten auf selbst gestalteten Plakaten zum Ausdruck gebracht. Großteils mittels Bildcollagen fordern sie laut das Erheben der eigenen Stimme, politische Mitbestimmung, freie Meinungsäußerung, Gleichstellung der Geschlechter, freien Umgang mit dem Körper und verurteilen Zensur und Manipulation durch Fake News. Jeder der 80 eingereichten Plakatentwürfe vermittelt eine eigene starke Botschaft. Im Stadtraum in Form einer Ausstellung auf 19 Großbannern mit je 4 Motiven wurden sie am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, erstmals vor der Frankfurter Paulskirche präsentiert. Die Gewinner des Wettbewerbs wurden im Rahmen der feierlichen Ausstellungseröffnung bekannt gegeben und prämiert.

Eine sechsköpfige Fachjury bewertete alle 80 Einreichungen, wählte vier Gewinnerplakate aus und stellte darüber hinaus zwei Sonderpreise zur Verfügung. Vergeben wurden je ein 1. und 2. Preis in den Altersgruppen 8.-10. Klasse und 11.-12. Klasse.

In der Altersgruppe 11.-12. Klasse überzeugte das Plakat der Siegergruppe aus einer 11. Klasse der Rudolf-Koch-Schule Offenbach a. M. Der Preis war ein Tagesausflug zur Gedenkstätte Point Alpha mit der Landeszentrale für politische Bildung, um vor Ort an der einstigen innerdeutschen Grenze mehr über Meinungsfreiheit zu lernen.
In der jüngeren Altersgruppe überzeugte der Entwurf von Schülerinnen einer 10. Klasse des Taunusgymnasiums Königstein i. Ts. Auch sie dürfen sich über einen Ausflug zur Gedenkstätte Point Alpha freuen.
Die 10. Klasse der Christian-Wirth-Schule Usingen gewann als 2. Preis in der jüngeren Kategorie einen Medienworkshop zum Thema Fake News im Museum für Kommunikation.
Der 2. Preis in der älteren Gruppe ging an eine weitere 11. Klasse der Rudolf-Koch-Schule Offenbach a. M. Sie dürfen sich auf eine Führung durch den Hessischen Rundfunk mit Schwerpunkt auf der Nachrichtenredaktion freuen.
Für die überzeugende Gestaltungsleistung vergab die Jury als zusätzlichen Sonderpreis einen Gestaltungskurs an der HfG Offenbach bei Prof. Klaus Hesse. Dieser ging an eine weitere Schülergruppe der 10. Klasse des Taunusgymnasiums Königstein im Taunus.
Zudem lädt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels als weiterer Jury-Sonderpreis eine Schülergruppe der 9. Klasse aus der Max-Planck-Schule Rüsselsheim a. M. zur Verleihung des nächsten Friedenspreises in der Paulskirche ein.

Die Ausstellung war bis zum 15. Mai 2018 auf dem Paulsplatz in Frankfurt am Main zu sehen. Interessierte können die Ausstellung noch bis zum späten Herbst in der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn besuchen.

 

Die Jury:
Die Jury setzte sich zusammen aus Matthias Bartsch (Leiter des Frankfurter SPIEGEL-Büros), Elisabeth Budde (Director Deutscher Designer Club e. V.), Prof. Klaus Hesse (Hochschule für Gestaltung Offenbach), Prof. Felix Hanschmann (Mitglied des Stiftungsrates der den Wettbewerb fördernden Sebastian-Cobler-Stiftung), Kevin Saukel (Vorsitzender Stadtschülerrat Frankfurt) und Alexander Skipis (Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels).

 

Der Wettbewerb:
Der öffentliche Plakat-Wettbewerb wurde im Herbst 2017 ausgeschrieben. Zur Vorbereitung bekamen die Schülerinnen und Schüler die Materialsammlung „Meinungsfreiheit gestern und heute“, erarbeitet von KulturRegion und Hessischer Landeszentrale für politische Bildung, mit historischen Beispielen, Anregungen und Impulsen für die Gruppenarbeit. Die Materialsammlung kann hier bestellt werden.

Im Rahmen eines Workshops, moderiert vom medienpädagogischen Team im Museum für Kommunikation, artikulierten die Teilnehmenden ihre eigenen Anliegen und brachten diese auf selbst gestalteten Plakatentwürfen zum Ausdruck.

Der Plakatwettbewerb wurde von der Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte gefördert.

 

Stationen der Ausstellung in Rhein-Main:
Die Plakatausstellung war bis zum 15. Mai 2018 auf dem Paulsplatz in Frankfurt am Main zu sehen, bevor sie dann in Rüsselsheim am Main, in Königstein im Taunus und in Offenbach am Main gezeigt wurde. Interessierte können die Ausstellung noch bis zum späten Herbst in der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn besuchen. Eine Ausstellung der Plakate in der Gedenkstätte Point Alpha ist angedacht.

 

Materialsammlung zum Download (ZIP, 6.7 MB)

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Pressebericht (online) der KulturRegion FrankfurtRheinMain