Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
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Veranstaltungen

Ausstellung „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“

Die Ausstellung "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland" befasst sich -wie der Titel bereits offenbart- mit dem Frauenwahlrecht, dessen Geschichte und Entwicklung.
Ort:
Wiesbaden HLZ
Datum:
28. Mai - 04. Juli 2019

Wir mischen mit - Europawahl 2019

Fernsehen, Radio und zunehmend auch Computer, Internet und Handy gehören zum Alltag Jugendlicher und sind immer mehr Thema in Schule und außerschulischer Jugendarbeit. Daher werden für die medienpädagogische Arbeit Konzepte entwickelt, die einerseits der Fortbildung von Erziehern und Lehrern dienen, um Wirkungen von Medien auf Kinder und Jugendliche aufzuzeigen und um die Erziehung zum bewussten Umgang mit den Medien anzustoßen.
Ort:
Hessenweit
Datum:
März bis Juli 2019

Eine Stadt und die Schuld: Wiesbaden und die NS-Vergangenheit seit 1945, Göttingen 2019

Vortragender: Dr. Philipp Kratz
Eine Langzeitstudie zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland. Der Umgang der Deutschen mit der NS-Vergangenheit gilt heute vielen als vorbildlich. Aber die Bereitschaft zu einer Auseinandersetzung mit dem »Dritten Reich« war lange Zeit keine Selbstverständlichkeit. Wie schwierig dieser Weg sein konnte, untersucht Philipp Kratz am Beispiel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er führt dabei die wichtigsten Felder der »Vergangenheitsbewältigung« zusammen: Wie gingen ehemalige Verfolger und Verfolgte miteinander um, die im städtischen Nahraum nach Kriegsende wieder aufeinandertrafen? Wie stritten die Zeitgenossen um Fragen nach individueller und kollektiver Schuld und die daraus zu ziehenden Konsequenzen? Welche Formen der Bestrafung, der Wiedergutmachung und des Gedenkens, aber auch der erneuten Demütigung, Instrumentalisierung und des Beschweigens bildeten sich heraus? Gibt es eine »zweite Schuld«, weil die erste vielfach folgenlos blieb? Die konsequent lokale Perspektive erlaubt es, solchen Debatten detailliert und über einen langen Zeitraum hinweg nachzugehen. Dabei wird deutlich, dass sich die Auseinandersetzung der Deutschen mit der Schuldfrage weder als geradlinige Erfolgsgeschichte noch als bloße Defizitgeschichte erzählen lässt.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau".
Ort:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden
Datum:
7. August 2019, 19 Uhr

Öffentliche Regimekritik in der DDR

Der Herbst des Jahres 1989 ist einzigartig in der Deutschen Geschichte: Erstmals gelingt es der Bevölkerung ein diktatorisches Regime zu stürzen. Ohne Gewalt und Blutvergießen müssen die bewaffneten Organe des SED-Staats zuschauen, wie Mauer und Stacheldraht überrannt werden. Das Seminar bietet für die Teilnehmenden die Möglichkeit mit ehemaligen Akteuren der Friedlichen Revolution und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen und die vielfältigen Formen öffentlicher Regimekritik in der DDR kennen zu lernen.
Ort:
Point Alpha Akademie
Schlossplatz 4
36419 Geisa
Datum:
14. - 15. August 2019

Auschwitz vor Gericht: Fritz Bauers Vermächtnis und seine Mißachtung, Frankfurt 2018

Vortragender: Werner Renz
Werner Renz, bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Archivs des Fritz Bauer Instituts, zeichnet in diesem Band die NS- Prozesse nach, angefangen mit dem ersten Auschwitz-Prozess unter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt am Main über die Frankfurter Nachfolgeprozesse bis hin zu den jüngsten Verfahren gegen Demjanjuk, Hanning und Gröning. Dabei analysiert er die jeweilige Rechtsauffassung und die Rechtspraxis dieser Prozesse und deren Resonanz in der Öffentlichkeit. So hatte eine uneinheitliche Rechtsprechung in den vergangenen Jahrzehnten eine inkonsequente Justizpraxis zur Folge. Freisprüche und Verfahrenseinstellungen liefen für manche Kritiker auf Strafvereitelung hinaus. Zahllose Holocaust-Täter blieben unbehelligt. Insgesamt kann bei der Aufarbeitung der NS-Verbrechen das Versagen nicht nur der Justiz, sondern auch der Politik, der Strafrechtswissenschaft, der Zeitgeschichtsforschung und der deutschen Öffentlichkeit festgestellt werden.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau".
Ort:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden
Datum:
4. September 2019, 19 Uhr

Studienreise „Israel – Geschichte, Politik und Gesellschaft“

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) plant in der Zeit vom 30. September bis 12. Oktober 2019 eine Studienreise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. Die Durchführung der Reise sowie das detaillierte Programm werden allerdings von der aktuellen Sicherheitslage vor Ort abhängig gemacht.
Ort:
Israel (Rundreise)
Datum:
30. September bis 12. Oktober 2019

Hermann Langbein: Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit, Frankfurt 2012

Vortragende: Dr. Katharina Stengel
Das Leben Hermann Langbeins (1912–1995) war ein Leben in Extremen: Aufgewachsen in Wien, trat er 1933 der Kommunistischen Partei bei, nahm nach dem »Anschluss« Österreichs am Spanischen Bürgerkrieg teil und wurde 1941 von Frankreich nach Deutschland ausgeliefert. Er überlebte – im Widerstand engagiert – die Konzentrationslager Dachau und Auschwitz. 1954 wurde er Generalsekretär des Internationalen Auschwitz Komitees, das gegen große Widerstände versuchte, in der bundesdeutschen und österreichischen Gesellschaft eine Wahrnehmung der Verbrechen von Auschwitz durchzusetzen. Er engagierte sich für die Strafverfolgung der Täter, die Entschädigung der Opfer, die Erforschung der Lagergeschichte. Mit zunehmender Distanz zur Kommunistischen Partei geriet er zwischen die Fronten des Kalten Kriegs. Hermann Langbein trug maßgeblich zum Zustandekommen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses bei und bezeugte seine Erinnerungen in Büchern wie »Menschen in Auschwitz«. Katharina Stengel zeichnet das Leben dieses Auschwitz-Überlebenden als politischem Akteur der Nachkriegszeit nach.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau".
Ort:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden
Datum:
10. Oktober 2019, 19 Uhr

„Alt & Jung: Generationenvertrag und demografischer Wandel“

Schulprojekt

Unter dem Stichwort „Generationengerechtigkeit“ sammelten sich in den letzten Jahren die Forderungen nach einer Rentenreform, da aufgrund des demografischen Wandels immer mehr Rentenempfänger auf eine abnehmende Gruppe von Beitragszahlern komme. Die Fragestellung „Alt und Jung: gegeneinander oder miteinander?“ wird den gesellschaftlichen Diskurs weiterhin bestimmen.
Ort:
Freilichtmuseum Hessenpark
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach/Taunus
Datum:
April bis Oktober

Studienreise zu Erinnerungsorten an die beiden Weltkriege in Belgien

Belgien war aufgrund seiner Lage sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg Schauplatz blutiger Schlachten, die ihre Spuren im Land hinterlassen haben: Unzählige Friedhöfe für Soldaten und Zivilisten, Museen, Mahnmale und andere Gedenkorte zeugen von Belgiens trauriger und traumatisierender Geschichte im 20. Jahrhundert.
Ort:
Belgien
Datum:
3. bis 5. November 2019

Rasse, Siedlung, deutsches Blut: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas, Göttingen 2013

Vortragende: Prof. Dr. Isabel Heinemann
Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS (RuSHA) war im NS-Staat zuständig für die rassische Überprüfung von SS-Angehörigen sowie ab 1939 von sogenannten Volksdeutschen, von Polen, Russen, Slowenen, Elsässern und Lothringern. Weit mehr als eine Million Menschen aus ganz Europa wurden diesen Musterungen unterzogen, für die meisten war das Votum der SS-Rassenprüfer von existentieller Bedeutung. Der »rassische Wert« der Menschen bestimmte, ob sie enteignet, vertrieben, umgesiedelt oder zur Zwangsarbeit herangezogen, als Jude identifiziert, zur Ermordung in ein Vernichtungslager geschickt wurden – oder nicht. Damit lieferte die rassische Hierarchisierung nicht nur die vermeintlich wissenschaftliche Begründung der NS-Bevölkerungspolitik, sondern prägte entscheidend die besatzungspolitische Praxis. Die rassischen Überprüfungen und damit verbundenen Umsiedlungen erweisen sich als Grundpfeiler der NS-Diktatur, als zentrales Element des Rassenstaates. Isabel Heinemann analysiert das RuSHA als eine Schlüsselinstitution des SS-Imperiums und stellt die Rasseexperten der SS aus dem RuSHA als eine spezifische Gruppe von NS-Funktionären vor. Daneben zeigt sie, wie die Rasseexperten die rassische Auslese konzipierten, umsetzten und welche Konsequenzen dies hatte. Sechs Fallstudien demonstrieren, wie das Votum der SS-Rasseexperten die gewaltsame Vertreibungs- und Neuordnungspolitik in den europäischen Regionen prägte – in der Tschechoslowakei, in Westpolen, in Elsaß-Lothringen, im »Generalgouvernement«, in der besetzten Sowjetunion und im »Altreich«.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau".
Ort:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden
Datum:
6. November 2019, 19 Uhr

Der Muslim und die Jüdin.
Die Geschichte einer Rettung in Berlin
Ronen Steinke

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den »Gerechten unter den Völkern« ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy.
Ort:
Fatih Moschee
Wupperweg 2
35260 Stadtallendorf
Datum:
Freitag, 29. November 2019

Workshops: "Fair Play Hessen"

Im Rahmen des Fair Play Forums und der damit angebotenen Workshops werden Ehrenamtliche in Vereinen/ Schiedsrichtervereinigungen zur Fair Play Thematik geschult.
Ort:
Vereine in ganz Hessen
Datum:
ganzjährig

OPENION – Bildung für eine starke Demokratie

Referenten/Seminarleitung:
Jürgen Tramm
Daniel Baumgärtner
Ort:
Hessenweit
Datum:
Ganzjährig