Hessische Landeszentrale für politische Bildung
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Literatur

CHECKPOINT Q

Wir wollten frei sein
Wir wollen frei sein

Jutta Fleck (Hrsg.) Ines Veith (Autorin)

Die erweiterte Buchpräsentation wurde am 9. Oktober 2014 in Gießen in Anwesenheit aller Zeitzeugen und Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt. Umfang: 248 Seiten.

Inhalt: Wie 12 Zeitzeugen die eiserne Umklammerung der SED-Diktatur in der DDR erlebten. Mit einem Epilog von Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes Berlin und den beeindruckenden Feedbacks hessischer Lehrer und Schüler.

Bucherweiterung durch folgende Kapitel:

  • "Angekommen in der Freiheit" (Gießen - Das Notaufnahmelager, Günter Guillaume - Der Spion, Dr. Jeannette van Laak, Zeitzeugen)
  • "Die Stimmen der Alliierten zum Mauerfall" (Helmut Kohl - Kanzler der Bundesrepublik von 1982-1998 und die Stimmen der Alliierten George Bush sen., Michail Gorbatschow, Margaret Thatcher und Francois Mitterrand)

Das Buch dokumentiert 12 bewegende Lebensgeschichten zu den Themenschwerpunkten "Wir wollten frei sein" (2010), "Hoheneck-Frauen in politischer Haft" (2011) und "Meine Jugend im Straflager" (2012), "Notaufnahmelager Gießen - Angekommen in der Freiheit" (2014), die vom Schwerpunktprojekt (HLZ) mit den dazugehörenden Filmdokumentationen erstellt wurden.

Wir haben diese Zeitzeugen für ihre Zivilcourage, Entschlossenheit und ihren Mut, der Diktatur mit einem klaren Nein zu begegnen, zu Botschaftern für Freiheit und Demokratie ernannt.

Bestellung

Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Schwerpunktprojekt "Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur"
Taunusstr. 4-6
65183 Wiesbaden
petra.schaller@hlz.hessen.de
Fax: +49 (0) 611 32 40 77

Buch- und die vier Filmdokumentationen stehen Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Medien, politischen Bildungseinrichtungen sowie Institutionen der Erwachsenenbildung – unter Angabe der Verwendung - kostenlos zur Verfügung.

Veith, Ines
"Die Frau vom Checkpoint Charlie"
Dresden 1982: Nach einem gescheiterten Fluchtversuch wird Jutta Gallus von den DDR-Behörden inhaftiert. Ihre beiden Töchter Claudia (11) und Beate (9) kommen ins Heim. Als Jutta Gallus nach zwei Jahren schließlich vom Westen freigekauft wird, beginnt sie den verzweifelten Kampf um ihre Kinder. Bei Wind und Wetter steht sie mit einem Plakat am Checkpoint Charlie - "Gebt mir meine Kinder zurück!", lautet ihr öffentlicher Protest. Doch vier lange Jahre sollen vergehen, bis Jutta Gallus endlich ihre Töchter in die Arme schließen kann.

DVDs zum Buch

 

Im Zusammenhang mit dem Buch gibt es zwei DVDs, "Die Dokumentation" und "Der Film", die in der Bibliothek entliehen werden können.

Die Frau vom Checkpoint Charlie

von Ines Veith

Als TV-Event Zweiteiler verfilmt für ARD und ARTE mit Veronika Ferres in der Hauptrolle.

Veith, Ines
"Un mur entre nos vies"
(französisch) mit dem Nachwort zur französischen Ausgabe des Buches "Die Frau vom Checkpoint Charlie" von Ines Veith. Neuilly-sur-Seine : Michel Lafon, 2009

Veith, Ines
"Gebt mir meine Kinder zurück"
Zwangsadoption in der ehehmaligen DDR. München: Goldmann, 1991

Veith, Ines
"Leben und Alltag der DDR-Flüchtlinge"
Die Autorin Ines Veith stellt die Lebensverhältnisse der DDR-Flüchtlinge in den Jahren zwischen 1949 und 1990 anschaulich dar. Anhand zahlreicher Einzelschicksale beschreibt sie die Unzufriedenheit der Menschen mit dem damaligen DDR-System, die Beschränkung der persönlichen Freiheit, die brutale Verfolgung von Flüchtlingen, die beim Fluchtversuch gescheitert sind usw. Immer wieder wird die Beschreibung des Lebens und des Alltags der Menschen eingebunden in eine präzise Darstellung des damaligen Unterdrückungssystems in der DDR. Anschauliche DIN A4 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen, die zahlreiche authentische Fotos und andere Quellen enthalten, sowie motivierende Aufgabenstellungen, ermöglichen einen vielfältigen Zugang zum Thema. Die Jugendlichen werden hineingenommen in die für viele Menschen schwierige Zeit. Sie lernen "hautnah" die zum Teil menschenverachtenden Verhältnisse in der DDR-Diktatur und das Schicksal Betroffener kennen.
Es werden somit Lernsituationen geschaffen, die auf ein "Nacherleben", auf emotionales Lernen zielen.

Unterrichts-Bildungsmaterialien für den Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Unterrichts-Bildungsmaterialien für den Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 


Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

Quellen für die Schulen

Quellen für die Schule 1: Jugendliche Inoffizielle Mitarbeiter (IM) am Beispiel des IM "Shenja", Berlin 2004

Quellen für die Schule 2: Flucht aus der DDR am Beispiel "Versuchter Grenzdurchbruch zweier Schüler", Berlin 2004

Quellen für die Schule 3: "DDR – eingesperrt" Jugendliche im Stasi-Visier am Beispiel des Operativen Vorgangs (OV) "Signal" Auszug aus einer Akte des MfS

Die "Quellen für die Schulen" finden Sie auf der Seite der BStU als PDF-Dateien zum Download.

Kontakt

Leiterin Schwerpunktprojekt Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur

Jutta Fleck
Telefon: +49 (0) 611 32-40 72
Telefax: +49 (0) 611 32-40 77
mobil: +49 (0) 171 6442439
E-Mail: jutta.fleck@hlz.hessen.de

Sachbearbeitung

Petra Schaller
Telefon: +49 (0) 611 32 40 71
E-Mail: Petra.Schaller@hlz.hessen.de