Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
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Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

Ein Blick in den Lesesaal

Präsenzbibliothek sowie Aktenbestände des Darmstädter Staatsarchivs haben ihren Schwerpunkt in der Geschichte der ehemaligen Landgrafschaft bzw. des Großherzogtums Hessen-Darmstadt sowie ab 1918 des Volksstaates Hessen einschließlich der Zeit der NS-Herrschaft.

Das archivpädagogische Angebot gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, unter Anleitung mit archivalischen Quellen zu arbeiten. Themenschwerpunkte können unter anderem sein: Jugend im „Dritten Reich“; Realität der NS-Diktatur; von der Eugenik zur „Euthanasie“; Machtergreifung und Widerstand; Zweiter Weltkrieg; Zwangsarbeit; Schule im NS-Staat. Spezielle Wünsche können berücksichtigt werden. Diese Arbeit an den Originaldokumenten kann für eine Doppelstunde, für einen Tag, für Projektwochen, für Referate und nach Absprache mit dem Archivpädagogen auch in anderer Form organisiert werden. Auf Anfrage sind auch thematische Stadtrundgänge möglich.

Darüber hinaus bietet das Staatsarchiv Darmstadt gemeinsam mit dem Pädagogischen Institut Starkenburg Kompaktseminare zur Lehrerfortbildung an (Näheres bitte erfragen). Ebenso kann das archivpädagogische Angebot auch von anderen Gruppen und Einrichtungen genutzt werden.

Publikationen

Bauch, Herbert / Eichler, Volker / Eisenbach, Ulrich / Engelke, Rolf / Form, Wolfgang (Bearb.): Quellen zu Widerstand und Verfolgung unter der NS-Diktatur in hessischen Archiven. Übersicht über die Bestände in Archiven und Dokumentationsstellen. Hrsg.: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Wiesbaden 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, Band 57). Zu den für die NS-Zeit relevanten Beständen des Staatsarchivs Darmstadt siehe hier S. 59-81.

Franz, Eckhart G. (Bearb.): Hessischer Widerstand gegen das NS-Regime 1933–1945. Ausstellung des Staatsarchivs Darmstadt in Verbindung mit der Stadt Darmstadt (Katalog). Darmstadt 1979.

Franz, Eckhart G. / Lange, Thomas (Bearb.): „... möchten verbrennet werden“. Ausgrenzung und Gewalt gegen Ketzer, Juden, Hexen ... auch in der hessischen Geschichte. Ausstellung der hessischen Staatsarchive (Katalog). Darmstadt 1994.

Die Ausstellung kann beim Darmstädter Staatsarchiv unter der unten genannten Adresse entliehen werden.

Kohlmannslehner, Dietrich / Lange, Thomas (Bearb.): „... wohnen auf der verfluchten Erde“. Jüdisches Leben in Südhessen nach 1945. Die DP-Lager in Lampertheim, Lindenfels, Bensheim, Dieburg und Babenhausen sowie die Anfänge der Jüdischen Gemeinde Dieburg. Ausstellung des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt (Katalog). Darmstadt 1998.

Lange, Thomas (Bearb.): Jüdisches Leben in Darmstadt. Dokumente 1629–1940. Hrsg.: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Geschichte im Archiv. Darmstädter Archivdokumente für den Unterricht, Mappe 1). Darmstadt 1988 (Nachdr. 1994).

Lange, Thomas (Bearb.): Eine Generation wächst in die Diktatur. Jugend in Darmstadt in den zwanziger und dreißiger Jahren. Dokumente 1928–1944. Hrsg.: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Geschichte im Archiv. Darmstädter Archivdokumente für den Unterricht, Mappe 4). Darmstadt 1997.

Informationen

Eintritt frei. Führungen für Schulen und andere Gruppen durch den Archivpädagogen auf Anfrage. Das Staatsarchiv liegt zentral in der Stadtmitte neben dem Landesmuseum und nahe dem Schloss.

Anschrift

Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
Karolinenplatz 3
64289 Darmstadt
Telefon: 06151/16263-00
Fax: 06151/16263-01
E-Mail: poststelle@stad.hessen.de
Internet: https://landesarchiv.hessen.de/

Leitung

Herr Dr. Johannes Kistenich-Zerfaß

Archivpädagoge

Herr Harald Höflein
Telefonnummer: 06151 16 262 54

Öffnungszeiten

Montag 9.00 – 19.30 Uhr
Dienstag – Donnerstag 9.00 – 17.30 Uhr
Freitag 9.00 – 15.00 Uhr

Zuständiges Referat

Dieses Thema wird von Referat 2/III bearbeitet.