Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
Bild Deine Demokratie

Veranstaltungen

Plakate für die Meinungsfreiheit 2017/18

Einführung – Workshops – Plakatkampagne – Wettbewerb. Projekt für Schüler- und Jugendgruppen ab 14 Jahren

Meinungsfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Das zeigen nicht erst die gegenwärtigen Entwicklungen in Europa und der Welt. Auch Globalisierung und Internet stellen das so grundlegende Prinzip unserer demokratischen Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wann und wie nehmen wir im Alltag und persönlichen Umfeld das Menschenrecht in Anspruch? Wie gelingt ein offener Austausch über andere Meinungen und Überzeugungen? Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit? Auf welchen historischen Errungenschaften fußt unser heutiges Recht auf freie Meinungsäußerung?
Ort:
Hessen
Datum:
September 2017 bis Mai 2018

Juniorwahl Hessen 2018 – Landesweites Schulprojekt zur Landtagswahl 2018

Das Projekt Juniorwahl setzt vor allem auf politische Bildung und ist in ein umfassendes didaktisches Konzept eingebunden. Die Jugend muss im ständigen Erleben von demokratischen Prozessen aufwachsen und muss üben, Entscheidungen zu treffen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Ort:
Hessen
Datum:
ganzjährig bis 28. Oktober

"Alt & Jung: Generationenvertrag und demografischer Wandel"

Im Zentrum des Projekts „Alt und Jung“ steht das Planspiel „Alterssicherung in Anderswo: Ein Vertrag zwischen den Generationen“, in dem sich mit den Themen „Generationenvertrag“, „Demografischer Wandel“ und „Altersvorsorge“ auseinandergesetzt wird.
Ort:
Freilichtmuseum Hessenpark
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach
Datum:
an jedem Wochentag von April bis Oktober

Rechtspopulismus - Herausforderungen in/für Hessen und Europa

Rechtspopulismus ist kein neues Phänomen. Und die Bedingungen, unter denen er - mal weniger, mal mehr - in Erscheinung tritt, sind es auch nicht. In dieser Veranstaltung wollen wir verschiedenen Fragen zu diesem Phänomen nachgehen, für populistische Argumentationen sensibilisieren und geeignete Konzepte für den Umgang mit Rechtspopulist_innen in Parlament und Öffentlichkeit mit Ihnen diskutieren. Beiträge renommierter Wissenschaftler_innen runden die Veranstaltungsreihe ab, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.
Ort:
Stadtverordnetensitzungssaal
Barfüßerstraße 50
35037 Marburg
Datum:
19.04.2018, 18 Uhr

Ressource Vielfalt. Der Beitrag der politischen Bildung zu einer inklusiven Gesellschaft

In den letzten Jahren haben viele Menschen in Deutschland Schutz vor Krieg, Not und Verfolgung gesucht. Eine große Zahl dieser Geflüchteten wird für eine unbestimmte Zeit oder dauerhaft in Deutschland bleiben. Wie kann die erfolgreiche Aufnahme der Zugewanderten in die Gesellschaft gelingen? Welche Rolle spielt dabei die politische Bildung? Sind die Diskussionen um eine deutsche „Leitkultur“ für die Integration hilfreich oder erschweren sie den Prozess eher, weil sie immer mit einer abgrenzenden Sichtweise – „wir hier und die da“ – verbunden sind? Wie kann sich Gesellschaft weiterentwickeln? Dies sind einige der Aspekte, die während dieser Tagung diskutiert werden sollen.
Ort:
Frankfurt/Main
Datum:
23. April 2018

Literatur und Politik: Ein ermutigendes Frauenleben: Elisabeth Selbert

Lange, allzu lange war sie vergessen; sogar die Frauenbewegung im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts erinnerte sich ihrer großen Bedeutung erst spät. Inzwischen aber ist Elisabeth Selbert, eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ und verdienstvollste Streiterin für das dort verankerte Gleichberechtigungsgebot, im Bewusstsein Vieler wieder präsent. Straßen und Plätze wurden nach ihr benannt und, mit Blick auf ganz junge Menschen, vor allen Dingen Schulen. Derartige Namensgebungen sind Anlass, u.a. in einer Veröffentlichung im Rahmen der Reihe „Blickpunkt Hessen der HLZ“ sich mit dem Leben und Wirken dieser in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Persönlichkeit zu beschäftigen – damit nicht vergessen werde, wie wertvoll ist, was durch Elisabeth Selbert erreicht wurde.
Ort:
HLZ, Taunusstraße 4-6, Wiesbaden
Datum:
Donnerstag, 26. April 2018, 17 Uhr

„Verunsichernde Orte“
Reflexion pädagogischer Praxis an Erinnerungsorten

Das Weiterbildungsangebot „Verunsichernde Orte“ bietet die Möglichkeit, zentrale Fragen der Praxis historisch-politischer Bildung an Gedenkstätten und in Schulen zu diskutieren und mit Hilfe von Übungen zu reflektieren.
Ort:
Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Datum:
Freitag, 27. April 2018 bis Samstag, 28. April 2018, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Zweitzeugen - Durch Überlebensgeschichten von Schoah-Überlebenden für eine Welt ohne Rassismus

Ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte

Als »Zweitzeugen« sehen sich die Mitglieder des Vereins HEIMATSUCHER e.V. in der Verantwortung, die selbstgehörten Lebensgeschichten von Schoah-Überlebenden weiterzugeben.
Ort:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4 - 6
65183 Wiesbaden
Datum:
Mittwoch, 16. Mai 2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr

Vortrag "Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit"

Vortrag und Diskussion zur Thematik „Soziale Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung – Kontroverse politische Positionen im Wettstreit“.
Ort:
Darmstadt, Evangelische Hochschule
Datum:
17.05.2018

70 Jahre Luftbrücke

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin das gleiche Schicksal zuteil wie dem Rest des ehemaligen Deutschen Reiches (wie im Übrigen auch Österreich und Wien): Die alliierten Mächte USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion teilten das Land in vier Besatzungszonen auf. In der ehemaligen Reichshauptstadt Berlin sprach man von Sektoren. Schnell traten jedoch Unterschiede zwischen den ehemaligen Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition zutage. Als 1948 in den westlichen Besatzungszonen und den drei West-Sektoren Berlins die Währungsreform durchgeführt werden sollte, sperrte die Sowjetunion aus Protest alle Zugangswege nach WestBerlin. Um die Bevölkerung West-Berlins trotz der sowjetischen Blockade versorgen zu können, richteten das amerikanische und britische Militär eine Luftbrücke ein.
Ort:
Point Alpha Akademie, Schlossplatz 4, 36419 Geisa
Datum:
23. bis 24. Mai 2018

Literatur und Politik: Kurzschluss

„Vernunft ist nicht der Feind, sondern der Grund der Freiheit.“ In einer immer komplizierteren Welt sind aktuell Kräfte auf dem Vormarsch, die einfache Wahrheiten und Lösungen versprechen. Doch nicht nur Populisten und ihre Anhänger, sondern wir alle tragen latent die Neigung zu vereinfachten, verzerrten und bequemen Ansichten in uns, auch die intellektuellen Weltverbesserer. Nur werden wir mit einfachen Wahrheiten die Probleme einer globalisierten Welt nicht lösen, sondern dramatisch scheitern. Wenn wir Uneindeutigkeit und Komplexität nicht aushalten, hat die offene Gesellschaft dauerhaft keine Chance. Felix Ekardt lotet in seinem neuen Buch aus, wie wir Vernunft und Demokratie langfristig fördern und bewahren können – und warum sie in der Gefahr stehen, eine historische Ausnahmeerscheinung zu bleiben.
Ort:
HLZ, Taunusstraße 4-6, Wiesbaden
Datum:
Donnerstag, 24. Mai 2018, 17 Uhr

Ausstellung "Demokratie als Lebensform. Eine Wanderausstellung zu Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp"

Die Ausstellung zeigt den Weg von Theodor Heuss und seiner Frau Elly Heuss-Knapp durch fünf Epochen deutscher Zeitgeschichte, vom Kaiserreich bis in die ersten Jahre der Bundesrepublik Deutschland.
Ort:
Wiesbaden, HLZ
Datum:
28.05. bis 04.08.2018

Zwischen Propaganda und Straflager – Einblicke in das Leben der Menschen in Nordkorea

Nur wenig ist über das alltägliche Leben in Nordkorea bekannt. Immer wieder gelingt es Menschen jedoch, aus der abgeschotteten Diktatur zu fliehen und über das Leid der Menschen dort zu berichten. In seinem Vortrag wird der Politikwissenschaftler Dr. Thomas Beck einen Überblick über die aktuelle politische Situation und die allgemeine Menschenrechtslage in dem abgeschotteten Staat geben
Ort:
Haus auf der Grenze
Platz der deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Datum:
Mittwoch, 6. Juni 2018, 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr