Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
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Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe Literatur und Politik

"Literatur und Politik" ist eine Veranstaltungsreihe in der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Nach Ihrem Arbeitsalltag wollen wir Ihnen in ungezwungener Atmosphäre aktuelle Neuerscheinungen, spannende Bücher sowie bemerkenswerte Autorinnen und Autoren vorstellen.

Zu dieser Reihe gehören folgende Veranstaltungen:

Ausstellung: Es gibt hier keine Kinder. Auschwitz, Groß-Rosen, Buchenwald - Thomas Geve: Zeichnungen eines kindlichen Historikers

Thomas Geve gehörte zu den 904 Kindern und Jugendlichen, die das Konzentrationslager überlebten. Nach der Befreiung gab man ihm Papier aus dem Lagerbüro - Formulare der SS und anderes, meist im Format 15 x 12 cm - und er zeichnete die Lagerwelt, den Alltag im KZ, Appell, Essensausgabe, Arbeit, Krankheiten, Terror der SS und fertigte erstaunlich genaue Pläne an.

Zeit: 04. Dezember 2014 bis 28. Januar 2015
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstraße 4-6, 65183 Wiesbaden

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Zwei Grad mehr in Deutschland: Wie der Klimawandel unseren Alltag verändern wird

Klimaforschung, Klimapolitik und Klimaprotest drehen sich um das Erreichen des „2-Grad-Ziels“. Aber zwei Grad global sehen lokal sehr unterschiedlich aus. Das können vor Ort vier Grad oder auch nur ein Grad mehr sein, genauso wie die Folgen in einer Region Wasserknappheit und in einer anderen extreme Hochwasser sein können. Was verändert der Klimawandel konkret in Deutschland? Zum ersten Mal arbeiten Klimaforscher und Soziawissenschaftler gemeinsam an einem Szenario, das die Folgen des Klimawandels für den Alltag, die Wirtschaft und die Sozialsysteme zeigt. So bekommen wir ein Bild davon, wie es im Jahr 2040 um die Wälder, die Gewässer und das Lebensgefühl in den Städten Deutschlands bestellt sein wird. Das Wissen ist unverzichtbar, um realistisch einschätzen zu können, auf was wir uns schon heute vorzubereiten haben.

Zeit: 30. Oktober 2014, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstraße 4-6, 65138 Wiesbaden

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Hitlers erster Krieg: Der Gefreite Hitler im Weltkrieg - Mythos und Wahrheit

Anhand neuer Quellen, darunter nie ausgewertete Akten des sogenannten List-Regiments, in dem Hitler diente, zeichnet der Autor ein völlig neues Bild von Hitlers Rolle im Ersten Weltkrieg. Er war keineswegs der mutige Soldat an vorderster Front, sondern als Meldegänger meist weit hinter den Frontlinien tätig. Das Regiment war keine homogene Einheit, sondern bestand aus Rekruten unterschiedlichster Anschauungen. Kaum einer trat nach dem Krieg der NSDAP bei, viele standen dem späteren NS-Regime kritisch gegenüber. Doch die Nationalsozialisten unterdrückten alle Berichte, die ihrem Propagandabild widersprachen. Regimentskameraden, die sich kritisch über Hitler äußerten, landeten in Gestapohaft. Nicht zuletzt kann Weber zeigen, dass Hitler ebenso orientierungslos aus dem Krieg herauskam, wie er hineingegangen war. Sein Buch schreibt ein wichtiges Kapitel aus dem Leben des Diktators neu.

Zeit: 16. Oktober 2014, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstraße 4-6, 65138 Wiesbaden

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Die Presse in der Julikrise 1914: Die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg

Die Julikrise 1914 war ein Medienereignis ersten Ranges. Denn die Zeitungen formten durch ihre Berichterstattung die Vorstellungen, die sich die Zeitgenossen von den Ereignissen zwischen dem Attentat in Sarajevo am 28. Juni 1914 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 machten. Die Presse war zugleich Indikator und wesentlicher Faktor jener Entwicklungen, aus denen der Große Krieg entstand. Deshalb nehmen die Beiträge des Bandes, dessen Mitautor Dr. Eckert ist, eine „internationale Presseschau“ vor und analysieren, wie große Zeitungen über Julikrise und Kriegsausbruch berichtet haben, in den europäischen Großmächten, in den USA und in der neutralen Schweiz.

Zeit: 11. September 2014, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstraße 4-6, 65138 Wiesbaden

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Verdun 1916: Urschlacht des Jahrhunderts

Verdun 1916 - längste Schlacht der Weltgeschichte, Sinnbild des totalen Krieges, Markstein für das 20. Jahrhundert. 300 Tage und 300 Nächte tobte die Uhrschlacht des Jahrhunderts. Sie durchkreuzte die alliierten Pläne an der Somme, beschleunigte den Kriegseintritt der USA, verschärfte den Niedergang des deutschen Heeres und stieß die Entwicklung moderner Luftwaffen an. „So furchtbar kann nicht einmal die Hölle sein“, entsetzte sich ein Augenzeuge. Nie wieder starben mehr Soldaten auf so engem Raum.

Zeit: 06. November 2014, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstraße 4-6, 65138 Wiesbaden

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Das Risikoparadox: Warum wir uns vor dem Falschen fürchten

"Der Tod steckte in der Mikrobe", "Blitze immer gefährlicher: Mann auf Zebrastreifen erschlagen", "21 Tote bei McDonald's", "BSE - der lautlose Killer", "Streit mit Tankwart: Erster Toter wegen hoher Benzinpreise": Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, international anerkannter Risikoforscher, sagt: nein. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wir fürchten uns, so Renn, vor "falschen" Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Zeit: Donnerstag, 19. März 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Machtzerfall: Die letzten Tage des Dritten Reiches dargestellt am Beispiel der hessischen Kreisstadt Friedberg

Als am 23. März 1945 US-amerikanische Panzerverbände südlich von Mainz über den Rhein vorstießen, war die Schlacht um die "Festung Europa" in ihr letztes Stadium getreten. Die deutsche Kapitulation war nur noch eine Frage der Zeit. Vier Tage zuvor erfolgte der Befehl zur totalen Zerstörung sämtlicher Verkehrs-, Industrie- und Versorgungsanlagen ohne Rücksicht auf die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Da der Machtapparat des Regimes jedoch im Zerfall begriffen war, kamen Offiziere und Zivilisten zum Zug, die im hereinbrechenden Chaos zu retten suchten, was zu retten war. Aufgrund von Materialien des Friedberger Stadtarchivs hat der Autor diese Ereignisse rekonstruiert. Aus Akten und Erinnerungen steigen gespenstische Szenen auf. Während die Bevölkerung die Vorräte des Heeresproviantamts plündert, sitzen die meisten Offiziere wie gelähmt in ihrem Gefechtsstand und betrinken sich.

Zeit: Donnerstag, 5. März 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Fair Trade – Ein Konzept nachhaltiger Entwicklung

Die Globalisierung ist heute ein Tatbestand, der sowohl Chancen als auch Risiken aufweist. Ein wichtiger Teilbereich der Globalisierung ist der internationale Handel. Die ungleichgewichtige internationale Handelsstruktur wurde in zunehmendem Maß von Nichtregierungsorganisationen, aber auch von vielen Bürgern in Industrieländern, wahrgenommen und kritisch reflektiert. Dabei geht es jedoch nicht nur um die ungleichgewichtige wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch um die wachsenden ökologischen und sozialen Probleme in vielen Entwicklungsländern. In diesem Zusammenhang soll etwa das Fair-Trade-Siegel den Konsumenten in Industrieländern aber auch in zunehmendem Maße in Entwicklungsländern aufzeigen, wie sie mit ihrem Konsumverhalten dieser ungleichgewichtigen Entwicklung der Handelsgewinne entgegen wirken können.

Zeit: Donnerstag, 16. April 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Zwischen Kriegern, Küche, Kirche und Kraut - Die Manöver einer südhessischen Mutter im Ersten Weltkrieg

Anhand des Briefwechsels eines Soldaten mit seinen Eltern rekonstruiert David A. Jackson eine Alltagsgeschichte des Ersten Weltkriegs. Bietet die Post an den Sohn Wilhelm einen Einblick in die elterliche Welt, so liefern die in Griesheim eintreffenden Feldpostbriefe und -karten ein Bild vom soldatischen Alltag, das in vielem von den Klischees sowohl des heldenhaften Verdun-Kämpfers als auch des armen "Frontschweins" stark abweicht. Es handelt sich um den ungewöhnlichen Fall eines regen Briefwechsels von Menschen, die nicht zu den Gebildeten zählten und die sich schwer mit dem Schreiben taten. Die Briefe beinhalten Betrachtungen über den Platz des Weltkrieges in einem von Gottverhängten Straf- und Erlösungsschema sowie Reaktionen auf die militärischen und internationalen Nachrichten.

Zeit: Donnerstag, 21. Mai 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Zweite Heimat: Westdeutsche im Osten

Knapp zweieinhalb Millionen Frauen und Männer sind seit der Wiedervereinigung in den "wilden Osten" gegangen: aus beruflichen Gründen, der Liebe wegen oder aus purer Abenteuerlust. Der Autor Markus Decker ist anderthalb Jahre kreuz und quer durch die ehemalige DDR gefahren und hat mit diesen Westdeutschen gesprochen. Der Weg in die zweite Heimat ist lang, mitunter steinig und voller Überraschungen. Von der Faszination des Fremden, dem Anderssein und der Sehnsucht anzukommen, davon handeln Deckers einfühlsam erzählte Porträts. Sie bieten einen neuen Blick auf die gesamtdeutsche Geschichte 25 Jahre nach dem Mauerfall. Ziel des Autors ist es "zu zeigen, wo die innere Einheit krankt und wo sie gelingt. Sie entscheidet sich überwiegend in der konkreten menschlichen Begegnung. Und diese Begegnung findet entweder im Osten statt - dann, wenn Westdeutsche sich dort hinbegeben - oder umgekehrt. Erst wenn man die Erfahrungen beider Migrantengruppen nebeneinander legen würde, ergäbe sich ein vollständiges Puzzle."

Zeit: Donnerstag, 11. Juni 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Der Wiener Kongress: Die Neugestaltung Europas 1814/15

Der Wiener Kongress von 1814/15 gilt als die bedeutendste europäische Friedensordnung des 19. Jahrhunderts. Er ordnet die Hinterlassenschaften der Französischen Revolution und der Kriege Napoleons auf dem Kontinent, justiert das Kräfteverhältnis zwischen den Mächten neu und schafft die Voraussetzungen für eine längerfristige Friedensordnung. Wenn im 19. Jahrhundert die Gesamtdarstellungen auf Aktenbasis noch ausblieben, so sollte sich das im 20. Jahrhundert nachhaltig ändern. Heinz Duchhardt, als Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zur "Sattelzeit" einer der besten Kenner des Themas, stellt dieses gewaltige diplomatische Ereignis auf die historische Bühne, porträtiert die großen Darsteller wie Metternich oder Talleyrand, referiert die wichtigsten Verhandlungen und Ergebnisse und bettet den Kongress schließlich ein in eine bestechend klare Analyse des ganzen Zeitalters.

Zeit: Donnerstag, 25. Juni 2015, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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Ausstellung: Die Transformation der polnischen Gesellschaft seit 1989

Nach der friedlichen Revolution 1989 wurde das politische System Polens umgestaltet. 1997 trat eine Verfassung in Kraft, die die Grundrechte der Bürger festschreibt und das Verhältnis der staatlichen Organe untereinander regelt. Ähnlich wie in Deutschland wurde ein Zwei-Kammern System etabliert: mit dem Sejm, der ersten Parlamentskammer, dessen 460 Abgeordnete auf vier Jahre gewählt werden, und dem Senat, bestehend 100 Senatoren. Anders als in Deutschland der Bundesrat ist der Senat in Polen keine Vertretung der Länder. Im 2011 neu gewählten Sejm sind fünf Parteien vertreten sowie ein Vertreter der deutschen Minderheit. Die polnische Regierung geht direkt aus der Parlamentsmehrheit hervor, wobei das Parlament das Recht hat, den Ministerpräsidenten durch ein konstruktives Misstrauensvotum zu stürzen. Laut Verfassung ist der Staatspräsident, der für fünf Jahre direkt vom Volk gewählt wird, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten und dem Außenminister für die Außenpolitik verantwortlich. Die 16 Woiwodschaften sind mit kleineren deutschen Bundesländern vergleichbar, aber ohne deren Kompetenzen. Die Entwicklung Polens seit 1989 brachte Chancen und Schwierigkeiten mit sich. Für die einen führte sie zu Angst um den Arbeitsplatz und zu fehlender sozialer Sicherheit, für andere bedeutete sie Karriere, Reisemöglichkeiten und einen gestiegenen Lebensstandard.

Zeit: 23. Juli ab 14:30 Uhr bis 4. September 2015
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Taunusstr. 4-6, 65183 Wiesbaden

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"Literatur & Politik"
60 Jahre documenta -
Die Karriere einer Ausstellung

Im Frühjahr 2014 fand anlässlich der Biennale Art Dubai eine Diskussion statt, in der die Frage aufgeworfen wurde, ob es 2055 – also 100 Jahre nach ihrer Gründung – noch die documenta in Kassel geben werde.

Zeit: Donnerstag, 1. Oktober 2015, 17 bis 19 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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"Literatur & Politik"
Außenpolitik im Medienzeitalter

Außenpolitische Entscheidungen entstehen nicht nur in geheimen Verhandlungen. Im vorliegenden Band wird analysiert, inwieweit die Diplomatie zunehmend öffentlich verhandelt und durch die öffentliche Meinung beeinflusst wurde.

Zeit: Donnerstag, 19. November 2015, 17 bis 19 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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"Literatur & Politik"
Die großen Wiesbadener

Wiesbaden hat viele Gesichter – und hat damals wie heute viele bekannte Persönlichkeiten angezogen: Als Modebad von Weltruf, als Residenzstadt, als Altersruhesitz für Millionäre. Als Stadt der Musik, der Künste und der Künstler. Als Hort der Maler, der Literaten, der Komponisten. Als Stadt des Glücksspiels – und der Gesundheit.

Zeit: Donnerstag, 5. November 2015, 17 bis 19 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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Ausstellung: "Traumberufe - Auszubildende im Porträt"
Eine Ausstellung der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Die Ausstellung „Traumberufe“ gibt auf großformatigen Tafeln Einblicke in 20 verschiedene Ausbildungsberufe und in den Arbeitsalltag der jeweiligen Azubis.

Die jungen Frauen und Männer geben Bewerbungstipps, erzählen von Höhen und Tiefen ihrer Ausbildung und von ihren Zukunftsplänen.

Zeit: 15. Dezember 2015 bis 14. Januar 2016
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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"Literatur & Politik"
Wachstum - Die Kontroverse um nachhaltiges Wachstum

Im Kontext nachhaltiger Entwicklung gibt es eine intensive, aber auch sehr vielseitige Kontroverse über die Relevanz wirtschaftlichen Wachstums. Bei einer ersten Systematisierung kann man feststellen, dass sich die Positionen der neoklassischen Ökonomie und jener der Ökologischen Ökonomie unversöhnlich gegenüberstehen.

Zeit: Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17 bis 19 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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Prof. Dr. Walter Mühlhausen: Die Entstehung der Hessischen Verfassung 1946

Bereits 20 Monate, nachdem amerikanische Truppen erstmals bis in Gebiete des heutigen Hessen vorgestoßen waren, trat im Land eine Verfassung in Kraft, und zwar mit den Weihen des Volkes versehen. Somit konnte der demokratische Aufbau auf Landesebene nach zwölf Jahren menschenverachtender Diktatur abgeschlossen werden. Dass Hessen am 1. Dezember 1946 mit der Volksabstimmung über die Verfassung, die gleichzeitig mit den ersten Landtagswahlen stattfand, zum Verfassungsstaat wurde, ist umso erstaunlicher, als der demokratische Wiederaufbau auf Trümmern erfolgte, auf sichtbaren und unsichtbaren.

Zeit: Donnerstag, 25. Februar 2016, 17 Uhr
Ort: Wiesbaden, Taunusstraße 4–6

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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung und das Bildungssystem gelten als Schlüsselfelder auf dem Weg in eine nachhaltige Entwicklung. Anlässlich des Endes der UN-Dekade BNE (2014) und des Beginns eines anschließenden Weltaktionsprogramms fragt der zweite Band der Schriftenreihe NACHHALTIGKEIT nach der Rolle, die Bildung und das Bildungssystem für eine nachhaltige Entwicklung spielen kann.

Zeit: Donnerstag, 10. März 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)
Taunnusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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Was ist eigentlich Heimat?

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat: aus politischen Gründen, aus wirtschaftlicher Not, für die Arbeit oder für die Liebe. Ihre Hoffnungen und Erwartungen an das neue Zuhause tragen sie mit sich. Wie gestalten sich die Wege zwischen Verlust und Neuanfang?

Zeit: Donnerstag, 21. April 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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Ludwig Grimm - Lebenserinnerungen des Malerbruders

Ludwig Emil Grimm ist der bekannte Unbekannte, der Malerbruder neben den Märchenbrüdern Jacob und Wilhelm. Er ist eine prägende Figur der deutschen Romantik, die wir gerade wiederentdecken.

Der zeichnende, malende Autor und der erzählende Maler Ludwig Emil Grimm ist wiederzuentdecken – besser: überhaupt erst zu entdecken.

Zeit: Donnerstag, 23. Juni 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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It's the Planet, Stupid!

Der Klimawandel ist da! Was können wir tun? Diese Frage richten die Journalistin Anja Paumen und der Biologe Prof. Dr. Jan-Heiner Küpper an sieben Experten aus dem deutschsprachigen Raum.

Der Menschheit steht die größte Herausforderung gerade bevor: Den Klimawandel zu begrenzen – es geht um unseren Planeten!

Zeit: Donnerstag, 7. Juli 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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"Ich habe den Krieg verhindern wollen"
Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler. Er wusste, dass Hitler am 8. November 1939 zum Jahrestag des Hitlerputsches von 1923 im Münchener Bürgerbräukeller spricht. Elser verschaffte sich Zugang zum Veranstaltungsraum und installierte dort in nächtelanger Arbeit einen Sprengkörper mit Zeitzünder. Da Hitler wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal verließ, entging er dem Anschlag. Georg Elser wurde noch am selben Abend in Konstanz festgenommen.

Zeit: 4. Juli bis 12. August 2016
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik „Die Hessens“
Geschichte einer europäischen Familie

Buchpräsentation, Vortrag und Diskussion zur Publikation „Die Hessens“.

Rainer von Hessen erzählt in der vorliegenden Publikation die 800-jährige Geschichte des Hauses Hessen. Der Bogen spannt sich von den sagenhaften Anfängen im Mittelalter bis hin zur jüngsten Familiengeschichte der Neuzeit und schildert in dessen Verlauf unzählige historische Gegebenheiten und das Agieren von Herzögen, Landgrafen und Fürsten.

Zeit: 08.September 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik „Politik der Zukunftsfähigkeit“
Konturen einer Nachhaltigkeitswende

Buchpräsentation, Vortrag und Diskussion zur Publikation „Politik der Zukunftsfähigkeit“.

Der ehemalige Politiker und Volkswirtschaftler Reinhard Loske verfügt über das theoretische und praktische Wissen, um Anregungen zu geben für ein neues Denken, das sich dem Nachhaltigkeitsideal verpflichtet fühlt und politisch tatsächlich umgesetzt werden kann. Er bespricht anschaulich, welche politischen Reformen notwendig sind. Als sehr wichtig erachtet Loske neue Formen kooperativen Wirtschaftens sowie Verknüpfungen der Ökologiefrage mit Fragen der Freiheit und Gerechtigkeit.

Zeit: 29. September 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik "Die neuen Frauen"
Revolution im Kaiserreich 1900–1914

Sexismus und Emanzipation – die Wurzeln der heutigen Diskussion liegen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Barbara Beuys beschreibt lebendig und anhand vieler Lebensbilder den Ausbruch der Frauen aus dem alten Geschlechtermodell. Eine große Erzählung von der Gesellschaft vor hundert Jahren.

Zeit: 1. Dezember 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik "Wer den Wind sät"
Was westliche Politik im Orient anrichtet

Wer den Wind sät, wird Sturm ernten – Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität.

Zeit: 6. Oktober 2016, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik "Lutherausstellung: „Here I stand ...“"

Im Jahr 2017 wird der 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag in Wittenberg als Ausgangspunkt der Reformationsbewegung und als Ereignis von welthistorischer Bedeutung deutschlandweit gewürdigt. Die Tafeln mit Infografiken zeigen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen bis heute. Ausgehend von der Biografie Martin Luthers wird ein Blick in die Zeit vor der Reformation geworfen. Anschließend richtet die Schau ihren Fokus auf die Dynamik, die sich nach Luthers Veröffentlichung seiner 95 Thesen entspann, und behandelt zentrale Fragen der Reformationsgeschichte.

Zeit: 15. Dezember 2016 bis 20. Januar 2017
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik: „Der literarische Rheingau“

Prof. Dr. Heiner Boehncke

Hans Sarkowicz

Moderation: Stefan Schröder



Moderiertes Gespräch sowie Diskussion zur Publikation „Der literarische Rheingau“.

Zeit: Donnerstag, 9. Februar 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
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Literatur und Politik: „21.0 - Eine kurze Geschichte der Gegenwart“

Prof. Dr. Andreas Rödder

Moderation: Dr. Philip Plickert

Moderiertes Gespräch sowie Diskussion zur Publikation „21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart“.

Zeit: Donnerstag, 23. März 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
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Literatur und Politik: "Die Flüchtlingskrise - Ursachen, Konflikte, Folgen, Chancen"

PD Dr. Stefan Luft

Moderation: Peter Wagner



Schwere humanitäre Krisen und die Kluft zwischen Arm und Reich haben 2015 weit über eine Million Menschen den Weg nach Europa suchen lassen. Stefan Luft erklärt Ursachen, zeigt Lösungswege und erläutert Handlungsoptionen.

Zeit: Donnerstag, 27. April 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
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Literatur und Politik: "Georg August Zinn & Philipp Scheidemann"

Prof. Dr. Walter Mühlhausen

Moderation: Hans Sarkowicz



Georg August Zinn regierte Hessen für 19 Jahre bis zum Oktober 1969.

Philipp Scheidemann, erster demokratisch gewählter Regierungschef der Republik 1919, war nicht immer als Sieger aus Konflikten hervorgegangen.

Zeit: Donnerstag, 8. Juni 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik: "Auf Sand gebaut
Saudi-Arabien – Ein problematischer Verbündeter"

Sebastian Sons

Moderation: Claus-Jürgen Göpfert



Saudi-Arabien spielt eine Schlüsselrolle in den Konflikten des Nahen Ostens, doch über seine Gesellschaft, Wirtschaft oder religiöse Ausrichtung sowie über die Machtkämpfe seines Königshauses wissen wir kaum etwas. Neben der Information über das Land, seine Bewohner und seine Herrscher geht es Sons vor allem darum, die Fehler des Westens gegenüber dem saudischen Königreich zu benennen.

Zeit: Donnerstag, 18. Mai 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik
"Vom Wert der Nachhaltigkeit – Traditionen und Visionen einer Leitidee"

Moderiertes Gespräch sowie Diskussion zur Publikation "Vom Wert der Nachhaltigkeit – Traditionen und Visionen einer Leitidee".

Zeit: 28. September 2017
Ort: HLZ, Wiesbaden

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Literatur und Politik: "Le Mensch – Die Ethik der Identitäten"

Moderiertes Gespräch sowie Diskussion zur Publikation "Le Mensch – Die Ethik der Identitäten" von und mit Alfred Grosser. Moderation Dr. Günther Nonnenmacher.

Zeit: 07. September 2017
Ort: Kolonnaden im Kurhaus, Wiesbaden

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Literatur und Politik:
Die Geschichte Hessens - Von den Neandertalern bis zur schwarz-grünen Koalition

Hessen ist lebendig wie seine Geschichte. Im Land zwischen Main und Weser, Werra und Lahn begegnen wir den Zeugnissen der Vergangenheit. Die Autoren folgen der hessischen Geschichte von den Anfängen in der Steinzeit bis zur ersten schwarz-grünen Koalition auf Landesebene in Deutschland.

Zeit: Donnerstag, 16. November 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstr. 4-6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik: Luther und Europa

Das vorliegende Begleitbuch zur Ausstellung „Luther und Europa“ fragt nach den europäischen Dimensionen der Reformation.

Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass neben Wittenberg auch andere Reformationszentren wie Zürich und Genf von Bedeutung sind, ohne die die Ausbreitung des neuen Glaubens in Europa nicht denkbar gewesen wäre. Vor dem Hintergrund der „gespaltenen Reformation“ rückt zugleich ein weiteres Kernland der Reformation, die Landgrafschaft Hessen, in den Fokus.

Zeit: Donnerstag, 7. Dezember 2017, 17 Uhr
Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstr. 4-6
65183 Wiesbaden

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Literatur und Politik: Ein ermutigendes Frauenleben: Elisabeth Selbert

Lange, allzu lange war sie vergessen; sogar die Frauenbewegung im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts erinnerte sich ihrer großen Bedeutung erst spät. Inzwischen aber ist Elisabeth Selbert, eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ und verdienstvollste Streiterin für das dort verankerte Gleichberechtigungsgebot, im Bewusstsein Vieler wieder präsent. Straßen und Plätze wurden nach ihr benannt und, mit Blick auf ganz junge Menschen, vor allen Dingen Schulen. Derartige Namensgebungen sind Anlass, u.a. in einer Veröffentlichung im Rahmen der Reihe „Blickpunkt Hessen der HLZ“ sich mit dem Leben und Wirken dieser in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Persönlichkeit zu beschäftigen – damit nicht vergessen werde, wie wertvoll ist, was durch Elisabeth Selbert erreicht wurde.

Zeit: Donnerstag, 26. April 2018, 17 Uhr
Ort: HLZ, Taunusstraße 4-6, Wiesbaden

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Literatur und Politik: Kurzschluss

„Vernunft ist nicht der Feind, sondern der Grund der Freiheit.“ In einer immer komplizierteren Welt sind aktuell Kräfte auf dem Vormarsch, die einfache Wahrheiten und Lösungen versprechen. Doch nicht nur Populisten und ihre Anhänger, sondern wir alle tragen latent die Neigung zu vereinfachten, verzerrten und bequemen Ansichten in uns, auch die intellektuellen Weltverbesserer. Nur werden wir mit einfachen Wahrheiten die Probleme einer globalisierten Welt nicht lösen, sondern dramatisch scheitern. Wenn wir Uneindeutigkeit und Komplexität nicht aushalten, hat die offene Gesellschaft dauerhaft keine Chance. Felix Ekardt lotet in seinem neuen Buch aus, wie wir Vernunft und Demokratie langfristig fördern und bewahren können – und warum sie in der Gefahr stehen, eine historische Ausnahmeerscheinung zu bleiben.

Zeit: Donnerstag, 24. Mai 2018, 17 Uhr
Ort: HLZ, Taunusstraße 4-6, Wiesbaden

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