Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
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Veranstaltungen

Dokumentarfilm MONTAGS IN DRESDEN

Die Regisseurin Sabine Michel begleitet in ihrem Dokumentarfilm „MONTAGS IN DRESDEN“ drei Pegida-Anhänger über ein Jahr lang in ihrer Heimatstadt auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. Nach der Filmvorführung diskutieren die Regisseurin Sabine Michel und Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) über den Film.
Ort:
KUZ Kreuz
Schlitzerstraße 81
36039 Fulda
Datum:
Dienstag, 29. Oktober 2019, 20 Uhr

Dokumentarfilm MONTAGS IN DRESDEN

Die Regisseurin Sabine Michel begleitet in ihrem Dokumentarfilm „MONTAGS IN DRESDEN“ drei Pegida-Anhänger über ein Jahr lang in ihrer Heimatstadt auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. Nach der Filmvorführung diskutieren die Regisseurin Sabine Michel und Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) über den Film.
Ort:
BALi-Kino im KulturBahnhof Kassel
KLEINES BALI

Rainer Dierichs Platz 1
34117 Kassel
Datum:
Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 Uhr

Rasse, Siedlung, deutsches Blut: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas, Göttingen 2013

Vortragende: Prof. Dr. Isabel Heinemann
Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS (RuSHA) war im NS-Staat zuständig für die rassische Überprüfung von SS-Angehörigen sowie ab 1939 von sogenannten Volksdeutschen, von Polen, Russen, Slowenen, Elsässern und Lothringern. Weit mehr als eine Million Menschen aus ganz Europa wurden diesen Musterungen unterzogen, für die meisten war das Votum der SS-Rassenprüfer von existentieller Bedeutung. Der »rassische Wert« der Menschen bestimmte, ob sie enteignet, vertrieben, umgesiedelt oder zur Zwangsarbeit herangezogen, als Jude identifiziert, zur Ermordung in ein Vernichtungslager geschickt wurden – oder nicht. Damit lieferte die rassische Hierarchisierung nicht nur die vermeintlich wissenschaftliche Begründung der NS-Bevölkerungspolitik, sondern prägte entscheidend die besatzungspolitische Praxis. Die rassischen Überprüfungen und damit verbundenen Umsiedlungen erweisen sich als Grundpfeiler der NS-Diktatur, als zentrales Element des Rassenstaates. Isabel Heinemann analysiert das RuSHA als eine Schlüsselinstitution des SS-Imperiums und stellt die Rasseexperten der SS aus dem RuSHA als eine spezifische Gruppe von NS-Funktionären vor. Daneben zeigt sie, wie die Rasseexperten die rassische Auslese konzipierten, umsetzten und welche Konsequenzen dies hatte. Sechs Fallstudien demonstrieren, wie das Votum der SS-Rasseexperten die gewaltsame Vertreibungs- und Neuordnungspolitik in den europäischen Regionen prägte – in der Tschechoslowakei, in Westpolen, in Elsaß-Lothringen, im »Generalgouvernement«, in der besetzten Sowjetunion und im »Altreich«.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau".
Ort:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden
Datum:
6. November 2019, 19 Uhr

1949 – Vergessen? Die Gründung der DDR und der Antifaschismus als Gründungsmythos

Die Gründung der DDR im Oktober 1949 war kein einmaliger Akt, sondern zog sich als karges, wenig emotionales Ereignis über mehrere Tage hin. Der Ex-Sozialdemokrat Otto Grotewohl wird Ministerpräsident. Dieser rechtfertigt in seiner ersten Regierungserklärung die Staatsgründung als notwendigen Schritt, „um die gesellschaftliche Umwälzung in der DDR und den Kampf um den Frieden (…) weiterführen zu können.“
Ort:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4–6
65183 Wiesbaden
Datum:
Donnerstag, 7. November 2019, 17–19 Uhr

ZONENMÄDCHEN – Die Lesung

Sabine Michel und Reinhard Göber lesen aus "Zonenmädchen", dem Buch zum gleichnamigen Dokumentarfilm, aus Notizen und Rechercheergebnissen von Sabine Michel. Darin erzählt die Regisseurin und Adolf-Grimme-Preisträgerin ihre eigene Geschichte und die ihrer vier Freundinnen. 1990 machten sie als letzte Klassenstufe der DDR in Dresden ihr Abitur. Erzogen für eine Zukunft, die nicht eintritt, stehen sie plötzlich im ehemaligen Feindesland. Welche Wirkungen hatten die sozialistisch geprägte Bildung, die Erziehung und das Leben in der Planwirtschaft auf die damaligen Jugendlichen, und wie leben diese heute mit diesen Prägungen? Welchen Einfluss hat das auf aktuell politische Entwicklung?
Ort:
HLZ Wiesbaden
Datum:
Montag, 25. November 2019, 18 Uhr

ZONENMÄDCHEN – Die Lesung

Sabine Michel und Reinhard Göber lesen aus "Zonenmädchen", dem Buch zum gleichnamigen Dokumentarfilm, aus Notizen und Rechercheergebnissen von Sabine Michel. Darin erzählt die Regisseurin und Adolf-Grimme-Preisträgerin ihre eigene Geschichte und die ihrer vier Freundinnen. 1990 machten sie als letzte Klassenstufe der DDR in Dresden ihr Abitur. Erzogen für eine Zukunft, die nicht eintritt, stehen sie plötzlich im ehemaligen Feindesland. Welche Wirkungen hatten die sozialistisch geprägte Bildung, die Erziehung und das Leben in der Planwirtschaft auf die damaligen Jugendlichen, und wie leben diese heute mit diesen Prägungen? Welchen Einfluss hat das auf aktuell politische Entwicklung?
Ort:
Helene-Lange-Schule, Wiesbaden
Datum:
Dienstag, 26. November 2019