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Die Kissinger-Saga

„Keine Interviews zum Privatleben“ – mit dieser Auskunft hielt Henry Kissinger neugierige Journalisten jahrzehntelang auf Distanz.

Dagegen setzte die Fürther Journalistin Evi Kurz ihre Idee eines Familienportraits. Von Kissingers Heimatstadt aus baute sie beharrlich an einer Brücke des Vertrauens nach Amerika, die schließlich trug. Bei gemeinsamen Besuchen mit den Brüdern an deren Orten der Kindheit und Jugend erhielt sie Einblick in die ungewöhnliche und wechselvolle Geschichte der Familie.

So entstand nach jahrelangen Recherchen und vielen persönlichen Gesprächen das Portrait zweier jüdischer Fürther Jungen, die aus Hitler-Deutschland fliehen mussten, in Amerika große Karriere machten und dabei ihre Heimat nie vergessen haben.

Im Gespräch

Evi Kurz
Journalistin beim Bayerischen Fernsehen. Zuletzt hat sie sich als Autorin, Regisseurin und Produzentin von TV-Dokumentationen, u.a. mit der in der ARD ausgestrahlten „Kissinger-Saga“, einen Namen gemacht.

Prof. Dr. Sönke Neitzel
Professor für Neuere und Neuste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Fachberater der ZDF-Redaktion „Zeitgeschichte“. Zahlreiche Veröffentlichungen über den Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Zuständiges Referat

Dieses Thema wird von Referat 2/V bearbeitet.