Hessische Landeszentrale für politische Bildung
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Literatur und Politik: "Die Presse in der Julikrise 1914"

Am 11. September 2014 war Herr Dr. Georg Eckert zu Gast bei der Veranstaltungsreihe „Literatur und Politik“ der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) in der Taunusstraße 4-6 in 65183 Wiesbaden.

Im Rahmen der Veranstaltung „Die Presse in der Julikrise 1914“ stellte einer der Autoren, Dr. Georg Eckert, den gleichnamigen Sammelband vor, in dem die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg thematisiert wird. Die Zeitungen positionierten sich für oder gegen einen Krieg – Friedensappelle vs. Kriegstreiber. Die Krise als ein bedrohendes und weltumspannendes Ereignis war auch ein kommerzieller Faktor, die Zeitungen hatten hohe Auflagen. Dementsprechend hatten viele Autoren auch ein Interesse, die Lage zuzuspitzen. Eine der zentralen Thesen des Bandes: Medien machten Politik und Meinungen in der Julikrise. Als Spiegel der Wirklichkeit hatten die Schlagzeilen, die Artikel und deren Tonart unmittelbare Folgen auf das Bild, das sich der Leser von den Ereignissen zwischen dem Attentat in Sarajevo am 28. Juni 1914 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 machte.

Die oben vorgestellte Publikation „Die Presse in der Julikrise 1914“ kann über das Publikationsverzeichnis der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bezogen werden. Anlässlich der diesjährigen Gedenktage bietet die HLZ noch weitere themenbezogene Publikationen an.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Gäste die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen und ihr Buch von Herrn Dr. Eckert signieren zu lassen.

Dr. Georg Eckert studierte Neuere Geschichte und Philosophie. Er ist wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Schröder, Chefredakteur beim Wiesbadener Kurier.

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