Hessische Landeszentrale für politische Bildung
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Literatur und Politik: Vergessene Rekorde

Zu Gast bei der Veranstaltung Literatur und Politik der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am 5. Februar 2013 waren Dr. Jutta Braun und Benno Bahro. Die beiden Autoren diskutierten mit dem Moderator Stefan Schröder, dem Chefredakteur des Wiesbadener Kurier, über ihr Buch „Vergessene Rekorde. Jüdische Leichtathletinnen – vor und nach 1933“.

Dabei gaben die beiden Einblicke in die Sportwelt der Weimarer und nationalsozialistischen Zeit. Sie stellten dar, wie in der Weimarer Zeit sich der Sport als Motor der Integration und Emanzipation insbesondere jüdischer Frauen erwies. Des Weiteren zeigten sie, dass schon 1933 die nationalsozialistischen Rassegesetze dazu dienten, den jüdischen Athletinnen und Athleten den Verbleib in ihren Vereinen zu erschweren und sie dadurch gezwungen wurden sich in jüdische Sportverbände zurückzuziehen..

Benno Bahro und Dr. Jutta Braun arbeiten an der Universität Potsdam im Bereich der Sportwissenschaften. Beide sind Mitglieder des Zentrums deutsche Sportgeschichte (ZdS).

Unter den zahlreichen Gästen waren Reinhard Kahl (MdL und Kuratoriumsvorsitzender der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung) und vom Frauen Museum Wiesbaden, die Leiterin Beatrix Klein, sowie Agnes Maria Brügging-Lazar.


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